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Please smile and be happy!

Die Eng­län­der sind freund­li­che Men­schen. Gerade in Lon­don. Nicht nur wegen ihres stän­di­gen „Thank you“, „Sorry“,„Please“, den stets etwas steif lächeln­den Bob­bies, den häu­fi­gen Ver­brü­de­rungs­sze­nen in Pubs in Folge des Genus­ses gro­ßer Men­gen von Gers­ten­saft oder ein­fach weil sie in den Super­märk­ten ihren Kun­den auch noch die Tüten voll­pa­cken. Nein, dies pas­siert auch im öffent­li­chen Ver­kehrs­we­sen. Und das über­ascht doch, liest man außer­halb der Insel doch regel­mä­ßig vom Kol­laps des Lon­do­ner Ver­kehrs­sys­tems, den völ­lig ver­al­te­ten Wag­gons der Tube.

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Da ent­schul­di­gen sich bei­spiels­weise die Busse dafür, dass sie nicht im Dienst sind. „Sorry, out of ser­vice“ prangt in gro­ßen Let­tern über der Bus­front, wo sich bei uns nur ein kar­ges „Außer Betrieb“ befin­det. Da wird der Fuß­gän­ger freund­lich dar­auf hin­ge­wie­sen, vor dem Über­schrei­ten der Straße nach rechts zu bli­cken „look right“, gefolgt von einem ab dem Mit­tel­strei­fen pas­sen­den „look left“. Und dies nicht nur für die ver­wirr­ten Nicht-​​Insulaner, die zu Anfang ihres feucht-​​fröhlichen Auf­ent­halts ein biss­chen Unter­stüt­zung bei der Ori­en­tie­rung benö­ti­gen, um den von rechts kom­men­den Autos nicht gleich unge­wollt in die Arme zu fal­len. Kann sich jemand dies auf deut­schen Stra­ßen vor­stel­len? Ein gro­ßes in wei­ßer Farbe auf die Straße gepin­sel­tes „links bli­cken“? Viel­leicht sogar noch gekrönt von wich­tigs­ten aller wich­ti­gen Wör­ter, dem berühm­ten „bitte“? Hach, wären doch alle Londoner .…

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Kommunikationsberater, Journalist, Autor, Dozent, Reisender, Lebensliebhaber, Trapezartist zwischen Off- und Online-World

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