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Feiernde Schauspieler haben was im Kopf

Alles ich letzte Nacht nach Hause gekro­chen bin — 116 Stu­fens sind schon eine Qual — und dann noch irgend­eine Paste auf meine Zähne umständ­lich zu schmie­ren ver­suchte — nee, war nicht lecker! -, kam er mir mal wie­der in den Kopf, die­ser gerade in sol­chen Momente gerne zitierte Aus­spruch von Donald Suther­land. Dem alten Hau­de­gen muss es wohl auch in sei­nem fort­ge­schrit­te­nen Alter ob mit oder ohne Dreh öfters gege­gan­gen sein, ansons­ten wäre er nie dar­auf gekommen:

“Du stehst im Bad, schaust in den Spie­gel und denkst: Das Leben sollte mit dem Tod begin­nen, nicht anders­herum. Zuerst gehst Du ins Alters­heim, wirst raus­ge­schmis­sen, wenn Du zu jung bist, spielst danach ein paar Jahre Golf, kriegst eine gol­dene Uhr und beginnst zu arbei­ten. Anschlies­send geht’s auf die Uni. Du hast inzwi­schen genug Erfah­rung, um das Stu­den­ten­le­ben rich­tig zu genies­sen. Nach der Schule spielst du fünf, sechs Jahre, düm­pelst neun Monate in einer Gebär­mut­ter und been­dest Dein Leben als Orgasmus.”

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Kommunikationsberater, Journalist, Autor, Dozent, Reisender, Lebensliebhaber, Trapezartist zwischen Off- und Online-World

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