Die neue deutsche Rechtsprechung

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Den Dudenverlag, die Institution, wenn es um die deutsche Sprache geht, kennen wir alle. Denn spätestens seit Einführung dessen, was gemeinhin als „neue deutsche Rechtschreibung“ bezeichnet wird, greift man — mehr oder minder freiwillig — gerne zu den gelben Nachschlagewerken aus Mannheim. So kommt es, dass der Name Duden unweigerlich mit dem Begriff der Rechtschreibung gleichgesetzt wird.

Doch jetzt wagen sich die Mitarbeiter des Bibliographischen Instituts & F. A. Brockhaus AG, zu dem der Dudenverlag gehört, auf neues Terrain: Mit der Einführung eines vierzehntägigen Podcasts verlassen Sie das Reich der Druckerschwärze und der Textverarbeitungsprogramme und präsentieren uns quasi die „neue deutsche Rechtsprechung“ — natürlich nicht, ohne uns auf die Bedeutung der Begrifflichkeit „Podcast“ hinzuweisen:

Beim „Podcast” handelt es sich um eine Reportage, einen Radiobeitrag o. Ä., der als Audiodatei im Internet zum Herunterladen angeboten wird. Dem Begriff „Podcast” liegt ursprünglich ein Eigenname zugrunde, und zwar der Handelsname für einen MP3-Player – „iPod®”. Hinzu kam die zweite Silbe des englischen Verbs „to broadcast” (= „senden, übertragen”).

Die erste Episode des Podcasts ist dem Altweibersommer gewidmet — reinhören kann man direkt auf der Website des Duden-Podcasts.