Einen wunderbar zynischen — aber doch so wahren und lesenswerten Essay hat Mario Sixtus über die verkrampfte Beziehung zwischen TV-Sendern und Internet, über das Leben in „Digistan“ und „Simultanien“ geschrieben. Einst für das Jahrbuch Fernsehen geschrieben, ist er jetzt in gekürzter Form unter dem Titel „Fernsehen, sei umschlungen!“ in der Süddeutschen erschienen.
Dieser Beitrag sollte für alle „alte Männer in maßgeschneiderten Anzüegen und mit selbstzufriedenen Untertönen“ in den Medien zur Pflichtlektüre zählen. Aber vielleicht wird auch ihr Verhalten dem des alten Hausmeisters gleichen, wie Sixtus schreibt:
„Erstens: das haben wir schon immer so gemacht, zweitens: da könnte ja jeder kommen, drittens: hier dürfen Sie nicht parken.“
Viel Spaß beim Lesen wünsche ich hier.

