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Keine Überraschung beim Wort des Jahres 2008

„Finanz­krise“ ist das Wort des Jah­res 2008. So hat es die Gesell­schaft für deut­sche Spra­che (GfdS) in Wies­ban­den ent­schie­den und damit für alles andere als eine Über­ra­schung gesorgt. Die zehn Jury­mit­glie­der, beste­hend aus Vor­stand und Mit­ar­bei­tern der GfdS, küren all­jähr­lich das Wort des Jah­res und wol­len damit eine „sprach­li­che Chro­nik des zu Ende gehen­den Jah­res“ abbilden.

Blickt man auf die „Top Ten“, stellt man fest, dass sich dort über­wie­gend Begriff­lich­kei­ten mit nega­ti­ver Aus­präung fin­den: Neben der Finanz­krise stehen„verzockt“, „Daten­klau“, Nacktscan­ner“ oder „Ret­tungs­schirm“ auf den vor­de­ren Plät­zen. Ein­zig Obama’s Claim „Yes, we can“ trotzt dem sprach­li­chen Nega­ti­vis­mus der ers­ten zehn Plätze.

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Geschrieben von

Berater, Texter, Redenschreiber und Ranchverwalter. Und seit 1993 in der Kommunikationsbranche zu Hause.

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Ein Kommentar zu “Keine Überraschung beim Wort des Jahres 2008”

  1. Dominik sagt:

    Naja, ich wusste auch nicht, dass „yes, we can“ ein ein­zi­ges Wort ist. Aber diese Sprach­for­scher schei­nen ja fle­xi­bel zu sein. Inter­es­sant waere her­aus­zu­fin­den, ob es auch in den USA solch eine Wahl gibt — und ob da Oba­mas Claim eine Chance hatte — oder doch zu poli­tisch fuer die Amis war.

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