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Von Vermögen und Unvermögen

Viele Men­schen sind mit reich­lich Ver­trauen und einem ansehn­li­chen Ver­mö­gen in das Jahr 2008 gestar­tet. Zum Ultimo sind es nicht wenige, die im Zuge der Finanz­krise statt­li­che Teile ihres Ver­mö­gens und ihres Ver­trau­ens ver­lo­ren haben. Die Dif­fe­renz zwi­schen Anfangs– und End­ver­mö­gen bezeichne ich als Unvermögen.

Prof. Dr Rein­fried Pohl (Vor­stands­vor­sit­zen­der der Deut­sche Ver­mö­gens­be­ra­tung AG) in Cicero – Maga­zin für poli­ti­sche Kultur

Edit: Hier übri­gens — um einer (wei­te­ren) Fehl­in­ter­pre­ta­tion vor­zu­beu­gen, der gesamte Arti­kel.

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Berater, Texter, Redenschreiber und Ranchverwalter. Und seit 1993 in der Kommunikationsbranche zu Hause.

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3 Kommentare zu “Von Vermögen und Unvermögen”

  1. Dominik sagt:

    Meine Her­ren, ist das ein böser Kom­men­tar. Das bedeu­tet: Jeder Anle­ger ist voll­kom­men blöd, wenn er in der Finanz­krise Geld ver­lo­ren hat. Über­setzt: Bitte ver­steckt eure Kohle künf­tig lie­ber unter dem Kopf­kis­sen, damit ihr euer Anfangs­ver­mö­gen nicht ver­liert. Naja, dann Prost Mahl­zeit, wenn das die Deut­sche Ver­mö­gens­be­ra­tung sagt, so kann man auch die eigene Bran­che zerstören .…

  2. @Dominik: Danke, dass du dar­auf ein­ge­stie­gen bist. Zeigt sich doch umso mehr, dass Zitate, aus dem Kon­text geris­sen, zu wun­der­bars­ter Fehl­in­ter­pre­ta­tion gera­dezu ein­la­den. Denn — und das ist dem Autor des Zitats geschul­det — Pohl bezieht sich nicht auf die Anle­ger, son­dern auf die­je­ni­gen, die aus Ver­mö­gen Unver­mö­gen gemacht haben: die Ver­wal­ter, Ban­ker, Finan­ziers und der­glei­chen. Im Ori­gi­nal liest sich das dann wie folgt:

    „Als Unver­mö­gen stellt sich das offen­bar gewor­dene Ver­sa­gen gan­zer Kohor­ten von Mana­gern dar, die anver­trau­tes Kapi­tal leicht­fer­tig aufs Spiel gesetzt und dabei ver­lo­ren haben. Getrie­ben wurde das Gros die­ser Finanzmarkt-​​Hasardeure von der Gier zur per­sön­li­chen Gewinn­ma­xi­mie­rung ohne Rück­sicht auf die Ver­luste ande­rer Men­schen und den volks­wirt­schaft­li­chen Scha­den, den ihr Ver­hal­ten verursacht.“

    Den Link zum kom­plet­ten Arti­kel habe ich oben übri­gens ergänzt.

  3. Dominik sagt:

    Danke für die Kor­rek­tur. Aber es ist doch klasse, wie ein­fach Fehl­in­ter­pre­ta­tio­nen pas­sie­ren, kaum dass man ein Zitat aus dem Zusam­men­hang reißt.

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