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Die Wasserfaelle von Iguazu

Irgend­wie hatte ich es schon geahnt: Die­ser Aus­flug wuerde tt sein — teuer und tou­ris­tisch. Und das war er auch. Und trotz­dem klasse! Die Was­ser­fa­elle von Iguazu zaeh­len sicher­lich zu den Top-​​Sehenswuerdigkeiten in ganz Sue­dame­rika, ein­ge­kreist im Laen­der­drei­eck zwi­schen Argen­ti­nien, Bra­si­lien, Paraguay.

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Die Was­ser­fa­elle von Iguazu auf argen­ti­ni­scher Seite

Hat dich der ueber­fu­ellte Bus am Ein­gang die­ses Natio­nal­parks abge­la­den, darfst du erst­mal knapp 20 Euro loeh­nen. Wer nicht gut zu Fuss ist, sollte sich die­ses Geld und den gesam­ten Aus­flug gleich spa­ren. Abge­se­hen von einem klei­nen Baehn­chen geht die Tour in die Beine: Von einem tosen­den Was­ser­fall zum naechs­ten, mal mit Blick von oben, von der Seite oder von unten — samt per­so­en­li­cher Dusche, ueber Stege und Wege, beglei­tet von Hun­der­ten Mit-​​Besuchern, beaeugt von schwaer­men­den zutrau­li­chen Schmet­ter­lin­gen, beein­druckt von hand­ta­schen­gros­sen Kro­ko­di­len und bedraengt von nied­li­chen, nach Essen gie­ren­den Nasen­bae­ren. Mein Hotel hatte mir erzaehlt, dass man locker 6 Stun­den fuer den Park braeuchte — naja, nach gut 3 Stun­den war ich bei 30 Grad und 90 Pro­zent Luft­feuch­tig­keit durch.

Apro­pos Hotel: Ein wirk­li­ches High­light die­ses Aus­flu­ges war die Unter­kunft in Los Tron­cos — und dies als wirk­li­cher Top-​​Tipp fuer alle Suedamerika-​​Reisenden. Los Tron­cos ist das, was man eine per­so­en­lich gefu­ehrte Anlage nennt — und dies mit­ten in Puerto Iguazu wie mit­ten im Regenwald.

Jeder Besu­cher wird von Sofi nicht in ein Zim­mer son­dern in ein super­nett ein­ge­rich­te­tes 2-​​stoeckiges Appart­ment gefu­ehrt — mit gros­ser Ter­rasse, von der sich bei einem Ape­ri­tif ein per­fek­ter Blick ueber den klei­nen Pool, die Fruehstuecks-​​Terrasse und das gruene Etwas drum­herum wer­fen laesst. Wenn dann abends noch die Gril­len zir­pen und die Dis­kus­sio­nen mit den Besit­zern ueber Poli­tik, Geschichte, Kul­tur im Rot­wein traen­ken, herrje, es gibt wirk­lich schlech­tere Plaetze.

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Geschrieben von Dominik Ruisinger

Kommunikationsberater, Journalist, Autor, Dozent, Reisender, Lebensliebhaber, Trapezartist zwischen Off- und Online-World

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4 Kommentare zu “Die Wasserfaelle von Iguazu”

  1. Vanessa sagt:

    Lie­ber Reise-​​Texter,

    kaum vor­zu­stel­len, wie gigan­tisch die Was­ser­fälle sein müs­sen — da hilft die­ser tolle vir­tu­elle 360° Blick — gemüt­lich per Maus­klick die Wan­der­wege erklim­men… selbst die Akus­tik stimmt :) http://www.burger.si/Brazil/Iguazu/Iguazu_Brasil_05.html
    Ver­rückt, was es alles im World Wide Web so gibt.

    Nur selbst rei­sen ist schöner…!

    Nei­di­sche Grüße aus dem schmel­zen­den Winterland

  2. @Wirklich super­schoener Tipp von einem Aus­flug, bei dem bei den vie­len Nasen­bae­ren nur die Hasen fehl­ten. Die Akus­tik werde ich mir wohl dann zu Hause anhoe­ren — denn hier im Internet-​​Cafe ist damit nix .…

  3. Daniel de Berlín sagt:

    Hallo, Glo­be­trot­ter: Hand­ta­schen­große Kro­ko­dile oder Hand­ta­schen aus Kro­ko­di­len? Letz­te­res fände ich grau­sam, ers­te­res süß;) Ange­sichts der Minus 20 Grad ges­tern Nacht und auf­kom­men­den Nasen­blu­ten wegen zuviel tro­cke­ner Luft bist Du wirk­lich gerade 180° woan­ders auf der Welt…;) Viel Spaß: L&D

  4. Dominik sagt:

    @Daniel: Natu­er­lich hand­ta­schen­grosse Kro­kos — und nicht umge­kehrt! Bin doch in der schoenen Natur. Minus 20 Grad? O.k., ich siedle end­guel­tig um. Das geht gar nicht. Wenn ihr mich zuru­eck haben wollt, muesst ihr das schnells­tens aendern.

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