Von 40 Grad in den Schnee in 2 Stunden

Die argentinische Stadt Mendoza ist ja als (Rot-)Weinmetropole beruehmt. Und der ist auch wirklich lecker – bekannt fuer den milden Malbec, aber auch fuer Cabernet, Merlot und Shiraz. Auch wenn der Genuss bei 40 Grad tagsueber und locker 30 Grad nachts nicht ganz einfach und folgenlos bleibt. Doch die gemuetliche, supernette, wenn auch an Sehenswuerdigkeiten arme Stadt bietet deutlich mehr.

Auf 4000 Metern Hoehe in Argentinien
Der Cristo Redentor auf ueber 4000 Metern an Grenze zwischen Argentinien und Chile

Gestern ging es auf Abenteuertour ins Hochgebirge. Stundenlang schraubte sich unser kleiner Bus entlang einer aufregenden Wuesten-Felsen-Landschaft die Kordilleren hoch – mit dem fast 7000 Meter hohen schneebedeckten Bergsteigergipfel Aconcaqua im Hintergrund. Kurz vor der Grenze zu Chile quaelte er sich noch die letzten 800 Meter die Serpentinen auf 4.000 Meter in den Schnee hoch. Was fuer ein Ausblick, was fuer eine Landschaft, was fuer ein Sturm und was fuer eine duenne Luft, die Flachlandindianern wie mir ihre schlechte Kondition klar aufzeigen.

2 Gedanken zu „Von 40 Grad in den Schnee in 2 Stunden“

  1. Prima Bild + Bericht: Und auf 4000m Höhe kein Schnee? Das ist schon spektakulär. Gibt es dort eigentlich Grenzkontrollen oder fließender Übergang? Viel trinken in der trockenen Höhe, möglichst KEINEN Wein…;) Tally Ho! Daniel.

  2. Grenzkontrollen? Das ist eine andere Geschichte, die ich heute erleben durfte bzw. musste. Aber die erzaehle ich euch morgen.

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