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Entspannen am Strand? Fehlanzeige!

Wenn etwas in Kolum­bien am Strand nicht klappt, dann ist das schla­fen oder doe­sen. Nicht, weil die Straende so ueber­fu­ellt wae­ren und fuer einen zu hohen Laermpe­gel sorg­ten. Kei­nes­wegs! Die „Stoe­rer“ sind eher berufsbedingt.

Denn hat man sich ein­mal aus­ge­streckt und die Augen geschlos­sen, wird man — so meine offi­zi­el­len Berech­nun­gen — alle 8,5 Sekun­den einen ande­ren flie­gen­den Haend­ler vor sich haben. Schliess­lich haben sie eine Menge im Ange­bot. Da wae­ren — regel­ma­es­sig rou­tie­rend — „Aguila, cer­veza, agua“ (Bier und Was­ser), „Masa­jes“ (Mas­sa­gen, sic), „Tinto“ (Kaf­fee schwarz stark gesu­esst), „Hela­dos“ (Eis), „Fru­tas“ (meist Man­go­schnitze), „Cocos“ (Erst Nuss trin­ken, dann essen), „Ost­ras“ (Aus­tern), „Car­nes“ (Fleisch­spies­schen) oder mal „Excur­sio­nes“ (Tickets fuer Ausfluege).

Dazu noch alle Arten von Chips, Eis­schnee mit sues­sen Sos­sen (hat meist eine Penis­form ;-), daher viel­leicht so beliebt), T-​​Shirts und Umhaenge, Sil­ber­schmuck, Koral­len­ket­ten und Arm­baen­der (natu­er­lich alle made in Colom­bia), Tretboot-​​Angebote, Fotos vor Mee­res­hin­ter­grund (selbst­ver­staend­lich von pro­fes­sio­nel­len Foto­gra­fen) und wei­tere 38 oder 39 mehr oder weni­ger span­nende Offer­ten. Da hilft nur eines: Weit ins Meer raus­schwim­men. Denn da kom­men sie — noch — nicht hin.

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Kommunikationsberater, Journalist, Autor, Dozent, Reisender, Lebensliebhaber, Trapezartist zwischen Off- und Online-World

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