Veröffentlicht am 22 Juni 2010. Tags: Fußball, WM2010
Henry Monteil, die Nummer 3 im Französischen Fußballverband FFF, zum Brief der streikenden Nationalspieler:
„Ich habe diesen Brief gelesen. Ich glaube nicht, dass ihn die Spieler geschrieben haben. Er wurde mit Computer geschrieben und hat keinen einzigen orthographischen Fehler.“
Gefunden bei L’Equipe
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Veröffentlicht am 07 April 2010. Tags: Guttenberg, Humor, Sprachregelung, Titanic

Dafür sag ich doch einfach mal: Danke, Titanic!
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Veröffentlicht am 30 März 2010.
Die Geschichte mit den VerlängerungskabelInnen hat mich neugierig gemacht und mich zur Wiki-Seite „Binnen-I“ geführt. Als Binnen-I wird jenes großgeschriebene I im Wort bezeichnet, das die weibliche Form kennzeichnen soll. Interessant – der Name war mir so noch nicht untergekommen.
Im selben Artikel wird natürlich auch über Pro und Kontra des Binnen-I’s berichtet. In Zusammenhang mit der feministischen Linguistik liest sich das dann wie folgt:
Gemäß der gängigen Sprachauffassung ist der Satz: „Mädchen sind die besseren Schüler“ sinnvoll, da das Wort „Schüler“ sowohl Mädchen als auch Jungen bezeichnet. DasGenus ist im Deutschen oft nicht mit dem Sexus des Bezeichneten kongruent. Nach Auffassung der feministischen Linguistik ist der Beispielsatz aber inakzeptabel. Formulierungen, in denen Schülerinnen zu „Schülern“ gemacht würden, sind nach der feministischen Linguistik generell abzulehnen (vgl. hierzu den sogenannten „feministischen Imperativ“: „Bezeichne nie eine Frau, einschließlich dir selbst, mit einem grammatischen Maskulinum.“). Folglich dürfe das Wort „Schüler“ nur als spezifisches Maskulinum benutzt und verstanden werden (als Wort, das sich nur auf Jungen bezieht). Die Formulierung: „Mädchen sind die besseren Schülerinnen“ sei ebenso falsch, da durch den Begriff „Schülerinnen“ die Jungen als Vergleichsgruppe ausgeschlossen werden. Richtig sei der Satz: „Mädchen sind bessere Schülerinnen, als Jungen Schüler sind“, der aber umständlich formuliert ist.
Dazu fällt mir nur noch Peter Zewgats Lieblingssatz ein: „Mann, Mann, Mann!“
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Veröffentlicht am 29 März 2010.

Caramba! Welch schönes Fundstück aus einem Baumarkt. VerlängerungskabelInnen – nun scheint die sprachliche Geschlechtergleichmacherei auch in HeimwerkerkreisInnen angekommen sein. Oder handelt es sich doch nur nur um ein kleines Exempel verunglückter Typografie? ;-)
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Veröffentlicht am 26 März 2010.

Interessantes gestalterisches Detail — man bekommt die Befürchtung, das an dieser Deutschen Schule einiges mit „rechten Dingen“ zugeht.
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Veröffentlicht am 25 März 2010. Tags: Humor, Text
Jeder kennt sie: die illustren Übersetzungen aus asiatischen Gebrauchsanleitungen, oder die mitunter interessant anmutenden Zutatenlisten auf so manchen Speisekarten — Kollege Fehlerteufel ist ein Unbarmherziger und schlägt immer, gerne und vor allem häufig zu.
So richtig toll wird’s aber erst, wenn sich die textende Zunft mal wieder „was ganz besonderes“ einfallen lässt und mit drittklassigen Kalauern (im Fachjargon auch „Klassiker“ genannt) zu glänzen versucht. Oder wenn sie einfach mal gar nichts denkt, weil sie denkt dass die Kollegen in der Grafik das schon alles machen und die wiederum denken, dass die Texter ja… — aber staunen Sie selbst.

Für dieses und viele weitere belustigende, beschämende und zum Kopfschütteln geeignete Glanzstücke (meist) deutscher Texterkunst gibt’s auf Facebook übrigens eine ganze Gruppe: „Hier kotzt das Texterherz“. Viel Vergnügen!
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