Veröffentlicht am 11 Dezember 2009.
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Veröffentlicht am 15 November 2009.
Steve Jobs ist bekannt für seine jedes Mal begeisternden Präsentationen. Doch was ist das Besondere daran? Wodurch kann der Apple-Chef Besucher so begeistern, sodass viele — und nicht nur „Mac-Jünger“ — eine Job-Präsentation jedem Live-Konzert der Lieblingsband vorziehen würden? Wie bereitet Jobs solch eine Präsentation vor? Und auf welche Worte, welche Bilder legt er besonderen Wert? Eine kurze aber spannende Analyse einiger der wichtigsten Aspekte. Absolut sehenswert!
(gefunden bei www.mr-gadget.de)
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Veröffentlicht am 13 November 2009.

In die Schlagzeilen gekommen: Laut einer Studie der Uni Zürich sind Facebook-Nutzer weniger glücklich als Nicht-Nutzer.
Die Schlagzeilen sorgten in Fachkreisen für einiges an Aufsehen: „Facebook macht Nutzer nicht glücklich“, „Facebook-Verweigerer sind erfolgreicher im Job“ oder „Social-Network-Studie: Un-(soziale) sind glücklicher“ titelten zahlreiche Medien Mitte dieser Woche. Der Anlass: Eine jüngst von der Universität Zürich veröffentlichte Studie, die der Frage nachging, welche Persönlichkeiten Facebook nutzen und ob sie zufriedener sind als Nicht-Nutzer.
„Die durchschnittliche Lebenszufriedenheit zwischen Nutzern und Nicht-Nutzern unterscheidet sich leicht zugunsten der Nicht-Nutzer“, sagt Bertolt Meyer, Oberassistent am Psychologischen Institut der Uni ZH, der die Studie gemeinsam mit der Lizentiandin Anett Cepela durchgeführt hat. Teilnehmer gänzlich ohne Facebook-Profil zeigen sich zufriedener als solche mit Profil. Zudem haben sie eine leicht höhere psychische Gesundheit und sind gewissenhafter als Facebook-Nutzer, schreibt die Hochschule.
Ganz anders das Bild jenseits des großen Teichs: Dort haben Wissenschaftler der Michigan State University im Jahr 2007 eine ähnliche Studie durchgeführt. Mit dem Ergebnis, dass Nutzer von Online-Netzwerken zufriedener und glücklicher seien als Nicht-Nutzer, weil sie sozial engagierter seien.
Für die Schweizer stellt sich die Thematik jedoch ein wenig anders dar. Entscheidend dafür, ob Facebook als Bereicherung empfunden wird oder nicht, ist die Persönlichkeit, sagen Meyer und Capela in der offiziellen Mitteilung der Uni Zürich.
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Veröffentlicht am 08 November 2009.
perfekt visualisiert von Gary’s Social Media Count. Wirklich beeindruckend und Pflichtlektüre für alle, die noch immer vom Traum einer unveränderten Medienwelt beseelt sind.
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Veröffentlicht am 10 August 2009.
Journalisten sind zufrieden mit ihrem Job. So wollen 81% nicht in die PR-Branche wechseln. Auch würden 43% jungen Menschen den Einstieg in diesen Beruf empfehlen und nur 19% davon abraten. Und dies trotz erhöhtem Kosten– und Zeitdruck, Aktualitätszwang und Crossmedia–Herausforderungen. Dies sind einige der Zwischenergebnisse eines Forschungsprojektes der Universität Münster, deren erste Ergebnisse das Fachmagazin Journalist in seiner aktuellen Ausgabe 08.2009 vorstellt. Dazu wurden 15 Nachrichtenredaktionen in Deutschland genauer unter die Lupe genommen.
Der Trend in der Berichterstattung zu mehr Unterhaltung, Serviceorientierung, Visualisierung und Regionalisierung ist demnach für die große Mehrheit der Befragten eindeutig. Weiteres nicht gerade überraschendes Resultat: Der Einfluss der PR-Akteure auf die journalistische Arbeit ist seit 1990 gestiegen — zumindest nach Meinung eines Drittels der Befragten, während die anderen ihn als gleichbleibend bzw. als nicht beurteilbar einschätzen. Der wirtschaftliche Druck zeigt sich auch in einem anderen Ergebnis: Laut 43% sei es zunehmend wichtiger geworden, Werbekunden ein passendes redaktionelles Umfeld zu bieten. Für ein Drittel der Befragten verschwimmt daher die Trennung zwischen Redaktion und Werbung zunehmend.
Weitere Zwischenergebnisse zu diesem durchaus spannenden Forschungsprojekt gibt es im aktuellen Journalist und hoffentlich demnächst im noch ausführlicheren — und bitte download-fähigen! — Umfang auf der Uni-Website? Es wäre schön.
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Veröffentlicht am 19 Juni 2009.
„Twitter mutiert zur Einbahnstraße“ titelte vor kurzem der PR Professional Newsletter. Der typische Twitterer beteilige sich nur sehr spärlich am Microblogging-Dienst. 10 Prozent der aktivsten Nutzer würden allein 90 Prozent der Inhalte produzieren. Der Hintergrund: Forscher der Harvard Business School in Boston hatten im Mai 2009 ein Sample von 300.542 Twitter-Nutzern untersucht, um herauszufinden, ob Twitter „a communications service for friends and groups, a means of expressing yourself freely, or simply a marketing tool“ ist.
Wenn ich über diese Ergebnisse selbst etwas nachdenke, bin ich keineswegs so überrascht, wie anscheinend die Forscher. Ist dieses Ergebnis nicht normal und durfte genau so erwartet werden? Auch als Blogs zum Medienhype gepusht wurden, war die Zahl der wirklichen täglichen Blogger gering — und die Zahl der Einmal-Blogs auf dem Blog-Friedhof hoch. Als Second Life aufstieg — und bald schon im Keller der Innovationsversuche versank — war die Zahl der Einmaltäter hoch, die Zahl der Tagestäter dagegen sehr gering. Also wo liegt das Neue in diesen Ergebnissen? Ist es nicht sogar typisch für jede — auch von der Medienwirklichkeit — gepushte Innovation, die möglichst viele ausprobieren, bei ihren ersten und zweiten Versuchen nicht den wirklichen Sinn für sich selbst erkennen und dann — wie hier — vom eigenen Twitter-Account künftig die Finger lassen?
Etwas sonderbar fand ich den Vergleich mit sozialen Netzwerken, in denen die Aktivsten immerhin 30 Prozent aller Kommunikation produzieren würden. Dies ähnelt der berühmten Sache von dem Apfel und der Birne, die nicht zu vergleichen sind. Soziale Netzwerke sind auf einen kontinuierlichen Austausch der Mitglieder ausgerichtet. So überrascht es kaum, dass z.B. rund 50 Prozent aller SchülerVZ–Mitglieder zumindest 1x pro Tag ihr Profil besuchen und dort mit ihren — meist — Schulfreunden das Gespräch vom Schulhof fortsetzen. Dagegen lässt sich Twitter auch ganz hervorragend als Informationstool dazu nutzen, auf wichtige Neuigkeiten, Anlässe, Links, Beiträge hinzuweisen — und erst dann darüber mit Followern ins Gespräch zu kommen.
Und anders gesagt: Ist es nicht vielleicht sogar eine gute Entwicklung, dass nicht jeder „Mist“, jedes Erlebnischen, jeder Torjubel, jedes Kinderkrähen, jedes Achselzucken, jedes Katzengähnen gleich per Twitter den Weg in die Öffentlichkeit findet? Auf das dann auch wiederum Hunderte Twitterer antworten, um aus Twitter noch ein intensiveres Kommunikationstool zu machen? Darüber bin zumindest ich ziemlich froh.
Ach ja: Wie auch Heise richtig bemerkt: Die Eingangsfrage wird in der Studie übrigens nicht beantwortet. Das finde bei solch einer Zielstudie wiederum ich etwas sonderbar.
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