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Echtzeit-​​Suche made by Google. Bei uns ab Frühling.

Echtzeit-​​Suche made by Google. Bei uns ab Frühling.

Quelle: http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2009/12/07/google-zuendet-die-naechste-stufe-der-suche-visuell-und-in-echtzeit.aspx

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Steve Jobs‘ Präsentationstechnik

Steve Jobs ist bekannt für seine jedes Mal begeis­tern­den Prä­sen­ta­tio­nen. Doch was ist das Beson­dere daran? Wodurch kann der Apple-​​Chef Besu­cher so begeis­tern, sodass viele — und nicht nur „Mac-​​Jünger“ — eine Job-​​Präsentation jedem Live-​​Konzert der Lieb­lings­band vor­zie­hen wür­den? Wie berei­tet Jobs solch eine Prä­sen­ta­tion vor? Und auf wel­che Worte, wel­che Bil­der legt er beson­de­ren Wert? Eine kurze aber span­nende Ana­lyse eini­ger der wich­tigs­ten Aspekte. Abso­lut sehenswert!

(gefun­den bei www.mr-gadget.de)

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Macht Facebook unglücklich?

Macht Facebook unglücklich?

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In die Schlag­zei­len gekom­men: Laut einer Stu­die der Uni Zürich sind Facebook-​​Nutzer weni­ger glück­lich als Nicht-​​Nutzer.

Die Schlag­zei­len sorg­ten in Fach­krei­sen für eini­ges an Auf­se­hen: „Face­book macht Nut­zer nicht glück­lich“, „Facebook-​​Verweigerer sind erfolg­rei­cher im Job“ oder „Social-​​Network-​​Studie: Un-(soziale) sind glück­li­cher“ titel­ten zahl­rei­che Medien Mitte die­ser Woche. Der Anlass: Eine jüngst von der Uni­ver­si­tät Zürich ver­öf­fent­lichte Stu­die, die der Frage nach­ging, wel­che Per­sön­lich­kei­ten Face­book nut­zen und ob sie zufrie­de­ner sind als Nicht-​​Nutzer.

„Die durch­schnitt­li­che Lebens­zu­frie­den­heit zwi­schen Nut­zern und Nicht-​​Nutzern unter­schei­det sich leicht zuguns­ten der Nicht-​​Nutzer“, sagt Ber­tolt Meyer, Ober­as­sis­tent am Psy­cho­lo­gi­schen Insti­tut der Uni ZH, der die Stu­die gemein­sam mit der Lizen­ti­an­din Anett Cepela durch­ge­führt hat. Teil­neh­mer gänz­lich ohne Facebook-​​Profil zei­gen sich zufrie­de­ner als sol­che mit Pro­fil. Zudem haben sie eine leicht höhere psy­chi­sche Gesund­heit und sind gewis­sen­haf­ter als Facebook-​​Nutzer, schreibt die Hochschule.

Ganz anders das Bild jen­seits des gro­ßen Teichs: Dort haben Wis­sen­schaft­ler der Michi­gan State Uni­ver­sity im Jahr 2007 eine ähnli­che Stu­die durch­ge­führt. Mit dem Ergeb­nis, dass Nut­zer von Online-​​Netzwerken zufrie­de­ner und glück­li­cher seien als Nicht-​​Nutzer, weil sie sozial enga­gier­ter seien.

Für die Schwei­zer stellt sich die The­ma­tik jedoch ein wenig anders dar. Ent­schei­dend dafür, ob Face­book als Berei­che­rung emp­fun­den wird oder nicht, ist die Per­sön­lich­keit, sagen Meyer und Capela in der offi­zi­el­len Mit­tei­lung der Uni Zürich.

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Und das Social Web läuft und läuft

Und das Social Web läuft und läuft

per­fekt visua­li­siert von Gary’s Social Media Count. Wirk­lich beein­dru­ckend und Pflicht­lek­türe für alle, die noch immer vom Traum einer unver­än­der­ten Medi­en­welt beseelt sind.

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Journalisten wollen laut Studie Journalisten bleiben

Jour­na­lis­ten sind zufrie­den mit ihrem Job. So wol­len 81% nicht in die PR-​​Branche wech­seln. Auch wür­den 43% jun­gen Men­schen den Ein­stieg in die­sen Beruf emp­feh­len und nur 19% davon abra­ten. Und dies trotz erhöh­tem Kos­ten– und Zeit­druck, Aktua­li­täts­zwang und Cross­me­dia–Her­aus­for­de­run­gen. Dies sind einige der Zwi­schen­er­geb­nisse eines For­schungs­pro­jek­tes der Uni­ver­si­tät Müns­ter, deren erste Ergeb­nisse das Fach­ma­ga­zin Jour­na­list in sei­ner aktu­el­len Aus­gabe 08.2009 vor­stellt. Dazu wur­den 15 Nach­rich­ten­re­dak­tio­nen in Deutsch­land genauer unter die Lupe genommen.

Der Trend in der Bericht­er­stat­tung zu mehr Unter­hal­tung, Ser­vice­o­ri­en­tie­rung, Visua­li­sie­rung und Regio­na­li­sie­rung ist dem­nach für die große Mehr­heit der Befrag­ten ein­deu­tig. Wei­te­res nicht gerade über­ra­schen­des Resul­tat: Der Ein­fluss der PR-​​Akteure auf die jour­na­lis­ti­sche Arbeit ist seit 1990 gestie­gen — zumin­dest nach Mei­nung eines Drit­tels der Befrag­ten, wäh­rend die ande­ren ihn als gleich­blei­bend bzw. als nicht beur­teil­bar ein­schät­zen. Der wirt­schaft­li­che Druck zeigt sich auch in einem ande­ren Ergeb­nis: Laut 43% sei es zuneh­mend wich­ti­ger gewor­den, Wer­be­kun­den ein pas­sen­des redak­tio­nel­les Umfeld zu bie­ten. Für ein Drit­tel der Befrag­ten ver­schwimmt daher die Tren­nung zwi­schen Redak­tion und Wer­bung zunehmend.

Wei­tere Zwi­schen­er­geb­nisse zu die­sem durch­aus span­nen­den For­schungs­pro­jekt gibt es im aktu­el­len Jour­na­list und hof­fent­lich dem­nächst im noch aus­führ­li­che­ren — und bitte download-​​fähigen! — Umfang auf der Uni-​​Website? Es wäre schön.

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Harvard-​​Twitter-​​Studie ohne wirkliche Überraschung

„Twit­ter mutiert zur Ein­bahn­straße“ titelte vor kur­zem der PR Pro­fes­sio­nal News­let­ter. Der typi­sche Twit­te­rer betei­lige sich nur sehr spär­lich am Microblogging-​​Dienst. 10 Pro­zent der aktivs­ten Nut­zer wür­den allein 90 Pro­zent der Inhalte pro­du­zie­ren. Der Hin­ter­grund: For­scher der Har­vard Busi­ness School in Bos­ton hat­ten im Mai 2009 ein Sample von 300.542 Twitter-​​Nutzern unter­sucht, um her­aus­zu­fin­den, ob Twit­ter „a com­mu­ni­ca­ti­ons ser­vice for fri­ends and groups, a means of expres­sing your­self fre­ely, or sim­ply a mar­ke­ting tool“ ist.

Wenn ich über diese Ergeb­nisse selbst etwas nach­denke, bin ich kei­nes­wegs so über­rascht, wie anschei­nend die For­scher. Ist die­ses Ergeb­nis nicht nor­mal und durfte genau so erwar­tet wer­den? Auch als Blogs zum Medi­en­hype gepusht wur­den, war die Zahl der wirk­li­chen täg­li­chen Blog­ger gering — und die Zahl der Einmal-​​Blogs auf dem Blog-​​Friedhof hoch. Als Second Life auf­stieg — und bald schon im Kel­ler der Inno­va­ti­ons­ver­su­che ver­sank — war die Zahl der Ein­mal­tä­ter hoch, die Zahl der Tagestä­ter dage­gen sehr gering. Also wo liegt das Neue in die­sen Ergeb­nis­sen? Ist es nicht sogar typisch für jede — auch von der Medi­en­wirk­lich­keit — gepushte Inno­va­tion, die mög­lichst viele aus­pro­bie­ren, bei ihren ers­ten und zwei­ten Ver­su­chen nicht den wirk­li­chen Sinn für sich selbst erken­nen und dann — wie hier — vom eige­nen Twitter-​​Account künf­tig die Fin­ger lassen?

Etwas son­der­bar fand ich den Ver­gleich mit sozia­len Netz­wer­ken, in denen die Aktivs­ten immer­hin 30 Pro­zent aller Kom­mu­ni­ka­tion pro­du­zie­ren wür­den. Dies ähnelt der berühm­ten Sache von dem Apfel und der Birne, die nicht zu ver­glei­chen sind. Soziale Netz­werke sind auf einen kon­ti­nu­ier­li­chen Aus­tausch der Mit­glie­der aus­ge­rich­tet. So über­rascht es kaum, dass z.B. rund 50 Pro­zent aller Schü­lerVZ–Mit­glie­der zumin­dest 1x pro Tag ihr Pro­fil besu­chen und dort mit ihren — meist — Schul­freun­den das Gespräch vom Schul­hof fort­set­zen. Dage­gen lässt sich Twit­ter auch ganz her­vor­ra­gend als Infor­ma­ti­ons­tool dazu nut­zen, auf wich­tige Neu­ig­kei­ten, Anlässe, Links, Bei­träge hin­zu­wei­sen — und erst dann dar­über mit Fol­lo­wern ins Gespräch zu kommen.

Und anders gesagt: Ist es nicht viel­leicht sogar eine gute Ent­wick­lung, dass nicht jeder „Mist“, jedes Erleb­ni­s­chen, jeder Tor­ju­bel, jedes Kin­der­krä­hen, jedes Ach­sel­zu­cken, jedes Kat­zen­gäh­nen gleich per Twit­ter den Weg in die Öffent­lich­keit fin­det? Auf das dann auch wie­derum Hun­derte Twit­te­rer ant­wor­ten, um aus Twit­ter noch ein inten­si­ve­res Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tool zu machen? Dar­über bin zumin­dest ich ziem­lich froh.

Ach ja: Wie auch Heise rich­tig bemerkt: Die Ein­gangs­frage wird in der Stu­die übri­gens nicht beant­wor­tet. Das finde bei solch einer Ziel­stu­die wie­derum ich etwas sonderbar.

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