Veröffentlicht am 04 Februar 2010. Tags: Berlin, texter on road

Rückkehr in die Kälte Berlins — und Ende der Reise.
Jede Reise hat ein Ende — leider! — und auch diese. Und dazu ein eiskaltes am Flughafen Berlin-Tegel — nach Temperatursturz von 30 Grad (Valparaiso) auf –5 Grad (Berlin). Wann kommt hier der Sommer?
Bye Bye und bis zur nächsten Tour sagt
Dominik
Posted in Featured, texter on road
Veröffentlicht am 04 Februar 2010. Tags: Argentinien, Buenos Aires, Chile, Harrington, Hotel, Iguazu, Los Troncos, Mendoza, Santiago, Valparaiso, Wasserfall
Als Tipps für alle anderen Traveller, die wie ich weder als Backpacker noch als Edeltraveller sondern auf Middleclass-Niveau durch Chile und Argentinien reisen, hier meine Hotels im Rückblick mit kurzer Bewertung.
Buenos Aires, Hotel Mundial, EZ 30 Euro: Hotel o.k.; liegt relativ zentral aber etwas zu nördlich an der berühmten Av. de Mayo; Service, Zimmer, Frühstück alles mittelmäßig bis o.k.; kann man nehmen, gibt aber sicher besseres.
Iguazú, Los Troncos, EZ 50 Euro: Traumhaftes privates Hotel in und gleichzeitig am Rand des Ortes — als Ausgangspunkt zu den Wasserfällen. Wer diese atmosphärische Welt nicht geniessen kann, ist selber schuld.

Das romantische Hotel Los Troncos in Iguazú — perfekt für einen Besuch bei den Wasserfällen
Mendoza, Hotel Nutibara, EZ 40 Euro: Von außen hässlich, Zimmer in Ordnung, Lage, Service, Hilfsbereitschaft fantastisch, der kleine Outdoor-Pool am morgen ganz für sich allein göttlich. Und diese Freundlichkeit! Bedenkenlos buchen — für 40 Euro gibt es in der Weinstadt nix besseres. Und auch für mehr Geld kaum.
Santiago de Chile, Hotel Vegas, EZ 40 Euro: Liegt im hübschen, verwinkelten, kopfsteingepflasterten Barrio Londres direkt südlich der Hauptachse Alameda. Für Sightseer liegt alles in Laufentfernung, für Nachteulen die Szene zu weit nördlich. Aber Zimmer, Frühstück, Service alles mehr als o.k.. Ich würde wiederkommen. Wer einen besseren Tipp hat, her damit. In Snatiago ist es nicht einfach.
Valparaiso, B&B Harrington, EZ 40 Euro: Bei Tripadvisor das best bewertete B&B in Valparaiso — daher auch von mir gebucht. Ein sehr persönliches Hostal mit 5 Zimmern auf dem schönsten Hügel Conception hat hier ein aus Besancon ausgewandertes französisches Paar erschaffen. Sehr geschmackvoll eingerichtete Zimmer, tolles Frühstück (und das in Chile!) und dazu jede Menge Tipps und Hilfestellungen für jeden Neuankömmlich. Was will man mehr! Tipp: Zimmer 1 ist das schönste Doppelzimmer.

Das schöne B&B Harrington in Valparaiso auf dem Hügel Conception
Posted in Featured, texter on road
Veröffentlicht am 04 Februar 2010. Tags: Italien, Kaffee, Nescafe

nescafe all’italiana. Bitte nicht.
Kann mir jemand erklären, was das zu bedeuten hat? Nescafe all’italiana? Wo ist denn da bitte der Zusammenhang? Will Nescafe jetzt auch den italienischen Markt überschwemmen und den italienischen Caffè ersetzen? Hat denn niemand Mitleid mit den wirklichen Kaffeeliebhabern, die dieses schwarze Etwas im Mund wirklich schätzen? Denen, die italienischen Kaffee lieben aber Nescafe — nur wenn es irgendwie muss — runterdrücken? Verstehe einer diese Kaffeewelt.
Posted in Featured, Fundtext
Veröffentlicht am 04 Februar 2010. Tags: Elvis, Valparaiso

elvis lebt weiter — wie hier in Valparaiso Chile
*hier war — leider — vorgestern in Valparaiso, Chile
Posted in Featured, Fundtext, texter on road
Veröffentlicht am 01 Februar 2010. Tags: Chile, Valparaiso
Damit ihr einen ersten visuellen Eindruck von dieser besonderen Stadt Valparaiso bekommt sowie ihren vielschichtigen Bildern und Gefuehlen, die sie bei jedem Besucher hinterlaesst, hier eine kleine Galerie.
Posted in Featured, texter on road
Veröffentlicht am 28 Januar 2010. Tags: Diktatur, Museo de la Memoria, Pinochet, Santiago

Museo de la Memoria y los Derechos Humanos in Santiago de Chile
Museo de la Memoria y los Derechos Humanos heisst dieses frisch eroeffnete Museum in Santiago de Chile. „… eine Einladung, um ueber die Angriffe auf das Leben und die Wuerde der Menschen zwischen dem 11. September 1973 und dem 10. Maerz 1990 nachzudenken.“ So die begleitende Broschuere. 5 Stunden habe ich mich heute mit diesem Thema auseinander gesetzt.
Warum? Jeder, der Chile besucht, wird an die Verbrechen der Pinochet-Diktatur erinnert, der Zehntausende zum Opfer fielen. „Nunca mas“, niemals mehr, ist deshalb ein haeufig benutzter Auspruch in diesem Land — wie auch in Argentinien. Chile hat diesem „Nunca mas“ dieses am 12. Januar 2010 eroeffnete Museum gewidmet. Ein Besucher schrieb treffend ins ausliegende Ausstellungsbuch: „Unsere Geschichte spielt sich in jedem Raum des Museums wieder, voller Gefuehle und Gefuehlsregungen, die uns den Schmerz begleiten lassen und dazu beitragen, dass all dies „Nunca mas“ geschehen wird. Heute gehoert Chile uns.“
Wie intensiv sich das Museum dem Thema Menschenrechte annimmt, ist schon auf dem Vorplatz zu lesen — der Plaza de la Memoria: Die Deklaration der Menschenrecht mit allen 30 Artikeln ist an die Wand geschlagen. Chile hatte diese unterschrieben, als all diese Greueltaten, denen ich schon in meinem Friedhofsartikel gedacht habe, durchgefuehrt. Nicht nur das: Der chilenische Botschafter Hernan Santa Cruz war sogar einer der acht Autoren des Dokumentes.
Greueltaten in einer Brutalitaet gegen die Menschlichkeit, denen sich das Museum auf beeindruckende Weise annimmt: In laut donnernden Original Audio– und Vidoe-Dokumenten unter anderem am Tag des Putsches, in aufwuehlenden persoenlichen Stellungsnahmen, in Zeitungsartikeln und Bildern, in Kinderzeichungen und in Interviews mit Folteropfern — mal stumm, mal schreiend, mal berichtend — immer emotionalisierend.

Plakate, Stellungsnahmen, Fotos, die an den Putsch und seine grauenhaften Folgen erinnern
Stufe fuer Stufe, Kapitel fuer Kapitel wird in dem modernen Glaskubus die Geschichte vom Kommen und Gehen der Diktaktur aufgearbeitet. Nicht nur auf Chile begrenzt: Schon im Eingangsbereich zeugen Berichte aller weltweiten Wahrheitskommissionen — samt Stasi-Kommission in Deutschland — von den erfolgten, mal gelungenen mal gescheiterten Versuchen der Aufarbeitung.
Nur eines ist schade — wenn es mich persoenlich nicht betrifft: Warum hat man alle Texte nur auf Spanisch aufgefuehrt? Warum gibt es nicht einen internationalen Ansatz, um auch das Ausland an der Aufarbeitung teilnehmen zu lassen, die diesen Umsturz teils unterstuetzt und gefoerdert, teils kritisiert, teils gar nicht beachtet haben? Aber vielleicht kommt das ja noch.
Posted in Featured, texter on road