Veröffentlicht am 18 Dezember 2011. Tags: Kolumbien, Militaer, Militaerparade, Tunja

Diesen Slogan „Glaube an die Sache“ scheint es wohl in jeder Sprache zu geben, um den Glauben an die eigene — militaerische — Staerke auch so zum Ausdruck zu bringen, dass es jeder glaubt. Wie hier auf dem zentralen Platz im kolumbianischen Tunja bei einer grossen Militaerparade.
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Veröffentlicht am 11 Dezember 2011. Tags: Bier, Kolumbien, Werbung
„El sabor que despierta tus sentidos“ — also der Geschmack, der deine Gefuehle weckt: Selten habe ich wohl eine daemlichere Bierwerbung gesehen. Wie heisst es doch, dass Produkt und Slogan zusammenpassen sollten, um Glaubwuerdigkeit zu vermitteln.
Aber dieser ginge vielleicht fuer einen 15 Jahre alten Bordeaux, einen besonders weichen Single Malt, einen geschmeidigen Cognac, einen zart die Gurgel streichelnden Rum. Aber bitte doch nicht fuer eine schnoede Bierflasche.
Lieber Werber: Immer erst das Produkt kennen lernen und dann die eigene Kreativitaet aufrufen. Nicht anders rum. Und dies gilt auch fuer Kolumbien.
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Veröffentlicht am 27 November 2011. Tags: Corporate Design, Hamburg, Hostel, Hotel, Superbude
Vor ein paar Tagen testeten wir im schönen Hamburg das Superbude. Nicht nur, dass ich diese Hotel-Hostel-Mixtur in St. Georg aus preislichen, ästhetischen, serviceorientierten Gründen jedem sofort weiterempfehlen kann.
Mich beeindruckte auch, wie sie diese Kombination aus Hamburg-Hafen-Atmosphäre und „Super“ bzw. „Bude“-Begrifflichkeiten konsequent und liebevoll quer durch die Location durchziehen. Da gibt es also nicht nur die „Super-Preise“, den „Super-Fahrstuhl“ und die „Super-Zimmer“. Im Zimmer — nein, natürlich der „Bude“ — heißt es im schönstem Denglisch „No smoking in the Bude“, an den Türen hängt kein schnödes „Please do not disturb“, sondern als Enterhaken „Do not enter. Bitte nicht entern“ oder „Clear the decks. Klar Schiff machen“. Da weiß doch jeder sofort, was zu tun ist. Und das sind nur ein paar der Beispiele aus der Superbuden-Story.
Daher: Großes Kompliment an die Konzeptioner, die Ideengeber und die Betreiber. Wir haben auf jeden Fall super geschlafen und kommen supergerne wieder. Aber das nur so ganz nebenbei.



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Veröffentlicht am 12 Oktober 2011. Tags: Beziehung, Kroatien, Zagreb
Museen gibt es heute ja wirklich jeglicher Art: Für Kunst, Musik, Sport, Politik, Geschichte, Erotik, Sex — wirklich jedes Thema scheint ihr eigenes kleinere oder größere Örtchen zu finden, um von mehr oder weniger neugierigen Besuchern begafft zu werden. Doch ein „Museum of Broken Relationships“?
Nein, davon hatte ich bisher noch nie etwas gehört, bevor ich kürzlich im kroatischen Zagreb weilte. Wird es also künftig so gehen, dass man sich erst verliebt, vielleicht verlobt, ganz vielleicht sogar heiratet, bevor man sich tränenreich trennt und seine ganze Geschichte dann nicht einem Freund auf der gemütlichen Coach sondern eher den gaffenden Museumsbesuchern erzählt? Und sind daran schon wieder die Medien Schuld?
Eines ist aber gut verständlich: Es überrascht doch kaum, dass dieses Museum mit dieser Idee im Jahre 2011 den Award des „most innovative museum in Europe“ erhielt. Noch Fragen? Dann einfach hingehen.
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Veröffentlicht am 07 September 2011. Tags: Alkohol, Lausanne, Teestube

Neulich lief ich in Lausanne an einem geschlossenen Laden vorbei, an dem dieses obige Schild prangte: „Tea-Room avec Alcool“. Nicht dass mir dieser englisch-französische Sprachen-Mix besonders auffiel, obwohl eigentlich die Bewohner auch in der französischen Schweiz viel Wert auf ihre Sprache und deren Finessen legen.
Nur was wollte mir dieses Schild denn sagen? Dass dies keine normale Teestube ist? Dass jeder hier seinen Tee mit Alkohol trinken kann/soll/muss? Dass beispielsweise auch jedem Grünen Tee noch eine kleine alkoholische Essenz zugemixt wird? Oder dass man hier eine große Auswahl an Glühwein, Grog, schottischer Ostfriesentee oder Teebowle oder gar einen einen Tiroler Jagatee erhält? Bei meinem nächsten Besuch werde ich es wohl ausprobieren müssen.
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Veröffentlicht am 26 Juli 2011. Tags: Google, Übersetzung, Youtube
Liebe Herr und Frau YouTube,
ich bin ja ein großer Fan von Ihnen. Nur: Was Sie mir mit dieser Nachricht, die ich heute, den 26. Juli, um 0.25h auf Ihrem Portal www.youtube.com entdeckt habe, sagen wollten,verstehe ich einfach nicht. Dabei würde ich es wirklich gerne.

Einerseits habe ich das leise Gefühl, dass Sie die falsche Übersetzungssoftware benutzt haben. Da empfehle ich Ihnen doch gerne Ihren eigenen Google-Translator. Der ist sogar kostenlos. Und warum andererseits Ihr Hinweis erst heute kommt — und dies gerade in Zeiten, wo so sehr auf Aktualität Wert gelegt wird -, das werden Sie mir sicherlich doch erklären können. Oder habe ich etwas verpasst? Das würde mich als Fan natürlich ganz ganz traurig machen.
Mit besten Grüßen verbleibt
Ihr ergebenster Video-Fan
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