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Jetzt auch mit Bildern

Nachdem es auf der Kolumbienreise mit der Integration von Bildern nicht so ganz geklappt hat – vielleicht waren meine Kamera und ich auch einfach zu blöd dazu, so habe ich das jetzt nachgeholt und die meisten Stories des „texters on road“ mit Fotos im nachhinein etwas „aufgemotzt“. Viel Spaß beim blättern. Wer mehr sehen will, muss 380 Bilder live mit mir persönlich ertragen.

Rückflug Cartagena-Bogota-Madrid-Berlin

Blinde Redakteure

Bild liebt Berlin

Man kann ja wirklich nicht behaupten, dass die berühmte Zeitung mit den 4 Buchstaben ihren Umzug von der Küste Hamburg nach Berlin nicht deutlich machen würde. Kaum jemand kann den Plakaten an Bushäuschen entkommen, auf denen mit Bildern unansehlicher Currywurste – selbst für Nicht-Vegetarier – und ähnlichen typischen Hauptstadtsymbolen für „Bild liebt Berlin“ geworben wird. Aber warum sie jetzt an ihrem zentralen Gebäude auch noch allen Journalisten unbedingt den Ausblick nimmt, verstehe ich nicht ganz. Will sie damit verdeutlichen, dass die Redakteure doch noch im Herzen Hamburger geblieben sind? Dass man sie besser vor der Berliner Wirklichkeit weggesperrt werden sollten? Dass sie sich ganz auf ihre Arbeit konzentrieren sollten, ohne auch nur einen Blick nach außen zu wagen? Fragen über Fragen, die blinde Redakteure auf jeden Fall kaum beantworten können.

Winter Ade !

Eisstock_9_16_1, ursprünglich hochgeladen von d.ruisinger

Ein Blick nach draußen genügt: Willkommen im Herbst, im schmutzigen Oktober oder dem verregneten November, in dem sich der Regen gerne mal mit einigen Schnee- und Graupelschauern zu einem ekligen Mix fusioniert.

Dabei ist doch eigentlich Ende Januar: Zeit der Schlitten und Schlittschuhe, des Eisstockschießens und der Schneeballschlachten, der dabei jubelnden Jungs und der kreischenden Mädels. Eigentlich. Und schön so. Doch wo sind denn diese Momente? Hat uns der Herr da oben – oder besser gesagt die übergestresste Frau Holle – ganz vergessen? Wie schrieb schon das Boulevard-Blatt BZ – oder war es die Bild – vor ein paar Jahren: „Das Wetter ist besoffen.“ Und dieser Satz gilt bis heute.