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Hier geht’s um die Wurst!


Lange hat es gedau­ert, heute ist es end­lich so weit: Tim’s Wurst­blog ist online. Mit allem, was eine echte Wurst einen ech­ten Blog aus­macht: Kna­ckig fri­sche Geschich­ten rund um und aus dem Sait­ling, hauch­dünn geschnit­tene Wurst-​​Wear, mild geräu­cherte Abbil­dun­gen, und immer noch ein Scheib­chen Kurio­ses oben­drauf. Garan­tiert nichts für Vege­ta­rier — für alle ande­ren das abso­lute Ange­bot des Tages. Geschnit­ten und am Stück.

Tim’s Wurstblog

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Tipps zum Umgang mit Bloggern


Da ich heute mal wie­der gefragt wurde, wie man eigent­lich mit Blog­gern umgeht, wie man diese anspricht, was man auf kei­nen Fall tun sollte — und davon gibt es eine ganze Menge — , dachte ich mir, dass ich aus mei­ner Emp­feh­lung einen klei­nen Text für den tex­ter­blog machen könnte. Gesagt — getan.

  1. Beach­tet die Blog­ger Rela­ti­ons der jewei­li­gen Blogs. (gibt’s bei uns nicht!)
  2. Behan­delt die Blog­ger genauso respekt­voll — oder respekt­los :-) — wie Jour­na­lis­ten — auch wenn sie meist keine sind.
  3. Nehmt beim ers­ten Mal am bes­ten per E-​​Mail Kon­takt auf.
  4. Infor­miert Euch vor der Kon­takt­auf­nahme aber über die The­men des Blogs.
  5. Nehmt nie Blog­ger ohne Zustim­mung in den Pres­se­ver­tei­ler auf.
  6. Ver­sen­det nur Pres­se­mit­tei­lun­gen pas­send zu Themenschwerpunkten.
  7. Ver­mei­det — und das gilt für ganz viel — jeg­li­che Mar­ke­ting– oder Werbesprache.
  8. Lie­fert statt­des­sen indi­vi­du­el­len und span­nen­den Content.
  9. Bie­tet Insi­der– und Hin­ter­grund­be­richte, Pra­xis­bei­spiele und The­men­dos­siers, Exklusiv-​​Berichte und Inter­views, Tipps und Tricks — natür­lich pas­send zum Blog-​​Inhalt.
  10. Berich­tet von euren ganz per­sön­li­chen Erfah­run­gen und Erlebnissen.
  11. Denkt auch mal an Audio– und Video­ma­te­rial — aber bitte nur als Link.
  12. Bie­tet auch Pro­dukte zum Tests an – solange es zum Blog passt und mit kei­ner Ver­pflich­tung ver­bun­den ist.
  13. Ladet auch Blog­ger zu Pres­sen­kon­fe­ren­zen, Mes­sen oder Events ein, solange es zu ihrem Thema passt.
  14. Ver­sen­det keine Infor­ma­tio­nen mit Sperr­fris­ten — das gibt’s in der Blogger-​​Welt (noch) nicht.
  15. Kom­mu­ni­ziert stets authen­tisch, ehr­lich und mit offe­nem Visier.
  16. Macht klare Anga­ben über eure eigene Funk­tion, Auf­gabe, euren Auftraggeber.
  17. Und schreibt selbst ein Blog zur Kontakt-​​Erleichterung .… wenn ihr die Zeit dazu habt.

Wei­tere Tipps (Blog­ger Rela­ti­ons) gibt es u.a. auch hier:

Ach ja: Diese Auf­lis­tung hat kei­nen Anspruch auf Voll­stän­dig­keit. Aber wer Ergän­zun­gen hat oder Kri­tik äußern will, immer her damit.

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Fisch oder System? Fisch!


In letz­ter Zeit sind mir immer häu­fi­ger diese drei Buch­sta­ben auf­ge­fal­len: AAL, direkt anein­an­der gepresst. Als ich diese Buch­sta­ben­kom­bi­na­tion zum ers­ten Mal las, fragt mich als ers­tes mein ganz per­sön­li­cher Magen, ob ich die­sen schlän­geln­den Fisch nun eigent­lich mag oder nicht. Denn meis­tens schlän­gelt er sich zwar ele­gant durchs tiefe Was­ser, macht aber auf dem Tisch einen eher fet­ti­gen Ein­druck und schwe­ren Magen. Außer er kommt im west­li­chen Frank­reich in den Sümp­fen des grü­nen Vene­digs, des Venise Verte, auf den Tisch. Aber das ist eine andere Geschichte.

Kürz­lich kapierte ich dann, dass es sich eher um ein Sys­tem han­deln müsste, die ande­ren für sich arbei­ten zu las­sen. Don Alp­honso hat dies ganz wun­der­voll in sei­nem Bei­trag über die bis­lang miss­ra­te­nen Web 2.0-Versuche der Rea­ders Edi­tion beschrie­ben. So lernte ich ganz all­mäh­lich umzu­den­ken. Bis heute: Denn vor­hin fragte ich mich, wer wohl unter den Blogs das Ren­nen gemacht hat: Der Fisch oder das Sys­tem? Und ganz ehr­lich gesagt bin ich doch beru­higt, dass sich das AAL-​​Blog ganz dem fet­ti­gen Fisch zum Namens­ge­ber genom­men hat, um kuli­na­ri­sche Wel­ten und keine halb­sei­de­nen Sys­teme zu erkunden.

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Zum Guten missbraucht


Ich weiß, Blogs wer­den für vie­les miss­braucht – für Wer­bung, als Ver­triebs­ka­nal, für – miss­lun­gene – PR-​​Aktivitäten. Und wenn Tex­ter mit Tex­tern ein Blog betrei­ben, dann wer­den sie sogar als Geburts­tags­platt­form miss­braucht benutzt. Denn lie­ber Andi, es wäre doch fast schon abwe­gig zu nen­nen, wenn ich dies fri­sche, neue, unver­brauchte Etwas namens texterblog.de nicht ein­fach dafür nut­zen würde, dir halb­wegs pünkt­lich alles Gute zum Geburts­tag zu wün­schen. Feier gut, trink für mich mit – aber natür­lich nur rei­nes Mineralwasser!

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