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Sicherheit auf Flueghaefen

Wenn ich an unsere Sicher­heits­dis­kus­sio­nen in Deutsch­land, Europa und vor allem in den USA denke — Stich­wort Nacktscan­ner — und dann hier in Argen­ti­nien durchs Land fliege, frage ich mich noch staer­ker nach der gan­zen Aufregung.

Bei loka­len Flue­gen in Argen­ti­nien erfolgt die Gepa­eck­kon­trolle ganz ein­fach: Hand­ge­pa­eck auf Band legen und durch den Scan­ner lau­fen. So weit uns bekannt. Bei Geld, Schlues­sel und Handy piept es auch hier. Aber ansons­ten? Alles geht durch! Mein Nach­bar hatte sogar zufa­el­lig sein Zippo-​​Feuerzeug in der Tasche. Natu­er­lich durfte er auch die­ses behal­ten — dafuer aber aus der Guer­tel­ta­sche bitte ins Hand­ge­pa­eck packen. Nein, wir fra­gen uns jetzt nicht nach dem Sinn. Ach ja: Nach der Kon­trolle wollte ich noch­mals raus. „Ja, gehen Sie ein­fach raus und kom­men Sie dann wie­der“, erkla­erte mir der Beamte. „Und was ist mir Board­karte und Aus­weis­kon­trolle?“ „Brau­chen Sie nicht noch­mal zei­gen, ein­mal genuegt es.“

Boese gesagt: Sind sol­che Laen­der nicht ein Para­dies fuer Atten­tae­ter? Doch wen wuerde es wohl gross inter­es­sie­ren, wenn im Inland Argen­ti­ni­ens was pas­siert? Wird einem da nicht noch staer­ker bewusst, dass Atten­tate nur dort erfol­gen (wer­den), wo der Schutz schein­bar am Hoechs­ten und damit die (inter­na­tio­nale) Auf­merk­sam­keit auch am Groess­ten ist?