Tag Archive | "Twitter"

Hauptstadtjournalisten und der twitternde Regierungssprecher


17 Minu­ten dis­ku­tier­ten die Haupt­stadt­jour­na­lis­ten mit dem stell­ver­tre­ten­den Regie­rungs­spre­cher über Twit­ter als Medium der Regie­rungs­kom­mu­ni­ka­tion und zei­gen sich nicht unbe­dingt den Social Media Her­aus­for­de­run­gen gewappnet.

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RT @birdnexttome


Via http://digiom.wordpress.com/​

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Umfrage zur Twitter-​​Nutzung


Heute schon get­wit­tert? Der Microblogging-​​Dienst erfreut sich zuneh­men­der Beliebt­heit und wir mitt­ler­weile auch von zahl­rei­chen Unter­neh­men als Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ka­nal genutzt. Was uns natür­lich inter­es­siert: Wie nut­zen texterblog.de-Leser Twit­ter? Von mehr­mals stünd­lich bis gar nicht – alles ist drin. Bitte die kleine Umfrage rechts in der Side­bar aus­fül­len. Vie­len Dank fürs Mitmachen!

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Harvard-​​Twitter-​​Studie ohne wirkliche Überraschung


„Twit­ter mutiert zur Ein­bahn­straße“ titelte vor kur­zem der PR Pro­fes­sio­nal News­let­ter. Der typi­sche Twit­te­rer betei­lige sich nur sehr spär­lich am Microblogging-​​Dienst. 10 Pro­zent der aktivs­ten Nut­zer wür­den allein 90 Pro­zent der Inhalte pro­du­zie­ren. Der Hin­ter­grund: For­scher der Har­vard Busi­ness School in Bos­ton hat­ten im Mai 2009 ein Sample von 300.542 Twitter-​​Nutzern unter­sucht, um her­aus­zu­fin­den, ob Twit­ter „a com­mu­ni­ca­ti­ons ser­vice for fri­ends and groups, a means of expres­sing your­self fre­ely, or sim­ply a mar­ke­ting tool“ ist.

Wenn ich über diese Ergeb­nisse selbst etwas nach­denke, bin ich kei­nes­wegs so über­rascht, wie anschei­nend die For­scher. Ist die­ses Ergeb­nis nicht nor­mal und durfte genau so erwar­tet wer­den? Auch als Blogs zum Medi­en­hype gepusht wur­den, war die Zahl der wirk­li­chen täg­li­chen Blog­ger gering — und die Zahl der Einmal-​​Blogs auf dem Blog-​​Friedhof hoch. Als Second Life auf­stieg — und bald schon im Kel­ler der Inno­va­ti­ons­ver­su­che ver­sank — war die Zahl der Ein­mal­tä­ter hoch, die Zahl der Tagestä­ter dage­gen sehr gering. Also wo liegt das Neue in die­sen Ergeb­nis­sen? Ist es nicht sogar typisch für jede — auch von der Medi­en­wirk­lich­keit — gepushte Inno­va­tion, die mög­lichst viele aus­pro­bie­ren, bei ihren ers­ten und zwei­ten Ver­su­chen nicht den wirk­li­chen Sinn für sich selbst erken­nen und dann — wie hier — vom eige­nen Twitter-​​Account künf­tig die Fin­ger lassen?

Etwas son­der­bar fand ich den Ver­gleich mit sozia­len Netz­wer­ken, in denen die Aktivs­ten immer­hin 30 Pro­zent aller Kom­mu­ni­ka­tion pro­du­zie­ren wür­den. Dies ähnelt der berühm­ten Sache von dem Apfel und der Birne, die nicht zu ver­glei­chen sind. Soziale Netz­werke sind auf einen kon­ti­nu­ier­li­chen Aus­tausch der Mit­glie­der aus­ge­rich­tet. So über­rascht es kaum, dass z.B. rund 50 Pro­zent aller Schü­lerVZ–Mit­glie­der zumin­dest 1x pro Tag ihr Pro­fil besu­chen und dort mit ihren — meist — Schul­freun­den das Gespräch vom Schul­hof fort­set­zen. Dage­gen lässt sich Twit­ter auch ganz her­vor­ra­gend als Infor­ma­ti­ons­tool dazu nut­zen, auf wich­tige Neu­ig­kei­ten, Anlässe, Links, Bei­träge hin­zu­wei­sen — und erst dann dar­über mit Fol­lo­wern ins Gespräch zu kommen.

Und anders gesagt: Ist es nicht viel­leicht sogar eine gute Ent­wick­lung, dass nicht jeder „Mist“, jedes Erleb­ni­s­chen, jeder Tor­ju­bel, jedes Kin­der­krä­hen, jedes Ach­sel­zu­cken, jedes Kat­zen­gäh­nen gleich per Twit­ter den Weg in die Öffent­lich­keit fin­det? Auf das dann auch wie­derum Hun­derte Twit­te­rer ant­wor­ten, um aus Twit­ter noch ein inten­si­ve­res Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tool zu machen? Dar­über bin zumin­dest ich ziem­lich froh.

Ach ja: Wie auch Heise rich­tig bemerkt: Die Ein­gangs­frage wird in der Stu­die übri­gens nicht beant­wor­tet. Das finde bei solch einer Ziel­stu­die wie­derum ich etwas sonderbar.

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Der Twitter-​​Sinn (2)


Noch bevor Domi­nik in sei­nem Blog­bei­trag den Sinn von Twit­ter so genau erör­tern konnte, schickt sich die Business-​​Community XING an, ein „Mini-​​Twitter“ zu instal­lie­ren — aktu­ell noch in der Beta-​​Version (wie es sich für Web 2.0-Anwendungen gehört) und nur für zah­lende MIt­glei­der des Ser­vices nutz­bar: Die Sta­tus­mel­dung. Hier erhält der geneigte Nut­zer die Mög­lich­keit, in weni­gen Wor­ten zu beschrei­ben, was er gerade macht oder wo er gerade ist.

Las­sen Sie Ihr Netz­werk wis­sen, wenn Sie im Urlaub oder auf einer Kon­fe­renz sind. Sie kön­nen hier als Frei­be­ruf­ler auch ein­tra­gen, ob Sie noch ver­füg­bar oder bereits aus­ge­bucht sind.

Man darf gespannt sein, ob das neue Tool die Beta-​​Phase über­lebt. Denn die Sta­tus­mel­dun­gen, die mich von mei­nen Kon­tak­ten erreich­ten, las­sen an der Ernst­haf­tig­keit der Nut­zung zwei­feln. So liest man z. B. „… ist gerade zuhause“ oder „… macht jetzt Fei­er­abend. Schö­nes Wochenende.“

Das mache ich jetzt auch. Und wün­sche den Lesern des Tex­ter­blog eben­falls einen solchen!

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