Höchste Zeit für ein neues Unwort

„Rentnerschwemme“, „Gotteskrieger“, „Entlassungsproduktivität“ – sie alle stehen auf der Liste der Begrifflichkeiten, die von der Aktion „Unwort des Jahres“ zu selbigem gekürt wurden. Auch für 2006 soll es wieder ein neues Unwort geben, zu dem noch Vorschläge aus der Bevölkerung abgegeben werden können.

Das Unwort wird nach inhaltlichen Kriterien von einer sechsköpfigen Jury ausgewählt. Dabei wird laut Satzung der Organisation der „deutlichste sprachliche Mißgriff als »Unwort des Jahres« gekennzeichnet, aber auch weitere Wörter und Formulierungen können als »Unwörter« gerügt werden“.

Interessant übrigens: Alle Unwörter des Jahres entstammen einer breiten sprachlichen Verwendung innerhalb der Bevölkerung – lediglich Hilmar Kopper hat mit seinen „Peanuts“ namentlichen Einzug in die Liste der sprachlichen Missgriffe gefunden.

Noch bis zum 8. Januar 2007 ist Zeit, einen Vorschlag für das „Unwort des Jahres 2006“ einzureichen; die Bekanntgabe des neuen „Preisträgers“ soll am 19. Januar erfolgen.