Web 2.0 und der Twitter-Sinn

Liebe Leut‘,

heute habe ich mal eine Frage. Und zwar zu einer dieser typischen Web 2.0-Anwendungen. Genau zu Twitter. Denn wenn man in der Online-Welt nach dem Wort des Jahres 2007 suchen würden, wären Facebook und Twitter sicherlich die Nummer 1 und 2. Doch auch wenn ich selbst – manchmal – twischer – habe ich ganz ehrlich gesagt selbst als Online-Relations-Berater und -Dozent den Sinn noch nicht ganz verstanden. O.k., live von einer Veranstaltung an seinen Fankreis an „Follower“ maximal 140 Zeichen zu zwittern ist sicherlich nett. Oder sich mit allen zu einem Event zu verabreden, erspart schon mal die Massen-SMS. Aber ansonsten? Wo liegt der Grund für diesen Hype? Oder wird dieses Hip-Instrument den Web 2.0-Storm nicht überleben und unter den Web 3.0-Tools nicht mehr zu finden sein? Ich bin ziemlich ratlos ….

3 Gedanken zu „Web 2.0 und der Twitter-Sinn“

  1. Twitter ist mir auch ein komplettes Rätsel, ich komm schon mit den Blogs und RSS-Feeds in meinem Reader kaum klar. Warum noch web short messages?! Dachte immer das wäre was für Kids bis 16 Jahre, die einfach zu viel Zeit haben!?

  2. Wahrscheinlich wirklich eine Frage des Alters. Oder, Dominik? :) Aber tröste dich: Ich zähle zwar ein paar Lenze weniger, versteh’s aber auch nicht. Da nutze ich doch lieber ein völlig veraltetes Medium. Mein Telefon. Das demnächst bei Dir mal wieder durchklingelt. Um etwas mehr als 140 Zeichen zu plaudern…

  3. Zu Andi: Naja, wirklich nur das Alter? Beispielsweise Barack Obama setzt Twitter ziemlich erfolgreich ein. Er hat aber auch locker mehrere Tausende Follower, die er auf diesem Weg auf seine Veranstaltungen locken bzw. davon erzählen kann – natürlich immer geschickt verlinkt mit Website, Facebook-Profile usw. usw. Da machen diese Art von Online Relations auch wirklich Sinn. Aber ansonsten? Yes, das Telefon ist besser – aber Donnerstag wieder!

    Und Mac: Du hast natürlich vollkommen recht. Wenn ich daran denke, dass schon das Blog-Lesen einen locker 1 Stunde pro Tag frisst – geschweige denn das Schreiben. Wie viel Zeit muss man denn dann haben, um auch noch Twitter regelmäßig zu bedienen? O.k., Job kündigen, Urlaub streichen, dann geht’s!

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