Reisenotizen: Die perfekte Hotel-Mini-Bar

Gerade noch haenge ich in der Sonne von Manizales ab, einer mittelgrossen Stadt mitten in der Kaffeezone Kolumbiens auf gut 2.000 Metern Hoehe – also perfekt fuer den Sonnenbrand. Eigentlich wollte ich auf dieser Hochebene nur kurz uebernachten; wirklich Aufregendes hat der Ort nicht zu bieten, obwohl: Einer der groessten Kathedralen der Welt, natuerlich mal wieder ein Goldmuseum, einen verrueckten Holzturm,  einen eindrucksvollen Friedhof, eine Zona Rosa mit aufregendem Ausblick ueber die ganze Region. Immerhin! Und irgendwie herrscht hier eine entspannte Stimmung nach dem Cali-Chaos, bevor es morgen nach Medellin und zu Boteros Gorda und Gordo geht – ich freue mich jetzt schon riesig!

Figur von Fernando Botero in Medellin 

O.k., die Menschen sind hier deutlich reservierter und die Frauen weniger aufregend – zum Anschauen natuerlich! Vor allem gibt es hier das ganz wundervolle Art-Deco-Hotel Escorial (die Website ist nicht aufregend) vom franzoesischen Architekten der Kathedrale hoechstpersoenlich – und das fuer rund 25 Euro: Grosses Zimmer mit geoelten Holzdielen, tolles Bett, Flachbildschirm und eine amuesante Mini-Bar. Mini-Bars generell kennt ihr ja alle. Aber habt ihr neben dem ueblichen Alkohol-, Nicht-Alkohol- und Knabberzeug schon mal Trockenrasierer, Zahnbuerste mit Pasta, Alka Seltzer fuer den Morgen nach der langen Nacht, Haarkuren und Pantene-Spezialshampoo fuer die empfindliche Kopfbedeckung, Deo-Creme natuerlich fuer Maennlein und Weiblein, Marlboro strong und light samt – ganz wichtig! – Streichhoelzern in der Mini-Bar gefunden? Natuerlich alles gelabelt mit dem Hotel-Logo?

Hotel-Minibar in Manizales 

Sollte kuenftig nicht jede Hotel-Mini-Bar so beduerfnisgerecht ausgestattet sein?