Amuse-Gueule

Den Gaumen sollen sie verwoehnen. Kleine Schweinereien fuer zwischendurch. Leckeres fuer Augen und Mund, das Lust auf mehr macht. Und das Ganze ohne Sex. Das ist so in etwa die Bedeutung von Amuse-Gueule. In den besseren Bars und Restos in Buenos Aires fasst man diesen Begriff etwas weiter und macht jeden Cafe, jeden Espresso, jeden Cortado zu einem auch oralen, kulinarischen Vergnuegen.

Wie das geht? Ganz einfach: Man serviere zum Kaffee einfach etwas Kleines zum Essen – anstatt die bei uns ueblichen (wenn ueberhaupt) trockenen Kekse. Nach drei Tagen Buenos Aires wurde meine Gueule bereits wie folgt positiv amusiert: Mit einem kleinen Stueck Kuchen, einer winzigen Tarte, einer Himbeercreme auf Schokotorte. Lecker! Bitte mehr davon!

2 Gedanken zu „Amuse-Gueule“

  1. Klingt doch süß! Da hättest Du ja schon eine kleine Geschäftsidee für die Rückkehr, um den Berliner Cafébetrieb etwas aufzumischen. Wie ist es eigentlich mit den Tapas? Gibt es die auch wie in Spanien üblich? Oder eher weniger oder nur in wenigen Bars oder, oder? Das wäre noch mehr nach meinem Gaumen…Lass es Dir schmeckne + bis bald! D.

  2. @Daniel: Naja, Tapas sind hier bislang noch nicht meinem Mund nahe gekommen. So weit reicht der spanische Einfluss wohl dann doch nicht. Zu den Drinks gibt es meisten die ueblichen Chips etc. Hier koennen die Argentinos noch von den Españoles lernen.

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