Hotel in Buenos Aires: Es kann so einfach sein

Kaum auf Reisen, da passieren wieder diese kleinen besonderen Geschichten, die solch eine Tour zu einem Erlebnis werden lassen. Gestern habe ich in einem kleinen, unscheinbaren und durchschnittlichen Hotel direkt an der Avenida de Mayo (ausgesprochen hier: Mascho) eingecheckt. Ploetzlich kam mir die Idee, ich koennte nach meinem baldigen One-and-a-half-day-Trip nach Buenos Aires nochmals zurueckkehren – schon um Gepaeck zwischenzuparken. Also fragte ich den Rezeptionisten.

„Si, Señor“, holte er aus. „Das sollten Sie aber ueber Ihr Online-Bookingportal machen. Hier im Hotel sind die Preise natuerlich anders.“ Hoeher meinte er damit. Leider war mein Laptop der Gepaeckminimierung zum Opfer gefallen. Um die Ecke sei ein Internet-Cafe, meinte er. „Oder“ – dabei blickte er seinen Partner an – „nehmen Sie doch unseren Computer.“ Und damit drehte er den Rezeptionsrechner zu mir hin. „Leider ist er etwas langsam“, fuegte er entschuldigend hinzu. Wie wahr. Aber egal: Gesagt getan – schon war das Zimmer gebucht.

Uebertragen wir das doch mal auf Deutschland: Dir faellt auf, dass die Zimmer online billiger sind. Also gehst du zur Rezeption, nimmst deren Rechner und buchst vor ihren Augen das billige Zimmer. Freiwillige Hotels vor, die das anbieten!

3 Gedanken zu „Hotel in Buenos Aires: Es kann so einfach sein“

  1. @Mac: Wenn der Rezeptionist nicht so nett gewesen waere, haette er einfach meinen Aufenthalt um einen Tag verlaengert – aber dann zu deren Preisen. So kam ich etwas besser weg ;-))

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