Arbeiten im Ausland powered by EU

Der deutsche Bäcker will nach Paris
EU-Kampagne zur Erleichterung des Arbeitens innerhalb der EU

Brüssel hat es mir irgendwie angetan. Zumindest die Initiativen des EU-Lebens, die einen beim Spaziergang von den Plakaten anblicken. Wie beispielsweise die folgende: „Starting a business abroad? What support is available? europa.eu/youreurope.“ Mit dieser Kampagne will die Europäische Kommission Hilfestellungen für Reisen und Arbeiten innerhalb der EU bieten – gerade für Bürger, die sich in einem anderen EU-Land niederlassen oder dort ein Geschäft eröffnen wollen. Eigentlich eine durchaus sinnvolle Kampagne – gerade vor dem Hintergrund vielfältiger eher national geprägter Stimmen.

Nur musste dies denn unbedingt mit Bildern und Motiven geschen, die nur so vor Vorurteilen triefen? Oder wie soll man dies verstehen, wenn der Deutsche natürlich Bäcker und die Italienerin natürlich Mode-Designerin sind, die jeweils im Ausland Kontakte suchen? Und dies lässt sich auch prima auf die anderen Ländern übertragen. Ist es nicht gerade auch die Aufgabe von EU-Kampagnen, Vorurteile abzubauen, um somit die Förderung der Verständnisses innerhalb der Gemeinschaft zu fördern?

Daher mein Brüssel-Fazit: Idee gut, Ausführung mangelhaft. Schade.

EU-Kampagne zum erleichterten Arbeiten im Ausland
Die auswanderungswillige Italierin muss natürlich Mode-Designerin sein.

Ein Gedanke zu „Arbeiten im Ausland powered by EU“

Kommentare sind geschlossen.