Ein Brief an Youtube

Liebe Herr und Frau YouTube,

ich bin ja ein großer Fan von Ihnen. Nur: Was Sie mir mit dieser Nachricht, die ich heute, den 26. Juli, um 0.25h auf Ihrem Portal www.youtube.com entdeckt habe, sagen wollten,verstehe ich einfach nicht. Dabei würde ich es wirklich gerne.

Youtube und das kleine Kommunikationsproblem

Einerseits habe ich das leise Gefühl, dass Sie die falsche Übersetzungssoftware benutzt haben. Da empfehle ich Ihnen doch gerne Ihren eigenen Google-Translator. Der ist sogar kostenlos. Und warum andererseits Ihr Hinweis erst heute kommt – und dies gerade in Zeiten, wo so sehr auf Aktualität Wert gelegt wird -, das werden Sie mir sicherlich doch erklären können. Oder habe ich etwas verpasst? Das würde mich als Fan natürlich ganz ganz traurig machen.

Mit besten Grüßen verbleibt

Ihr ergebenster Video-Fan

3 Gedanken zu „Ein Brief an Youtube“

  1. sehr geehrter herr video-fan,

    sorry, wenn ich mich hier von der seite einmische, ich denke, ihr problem wurde nicht gelöst, da ihre anrede schlichtweg falsch war. frau ju-tuub ist gebürtige chinesin, liest man aus dem namen ja schon raus, und ich denke, dass die tonart ihres offensiven briefleins schräg bei ihr angekommen ist. asiaten haben ja bekanntlich eine ganz eigene defintion von höflichkeit.

    beste grüße an sie und herrn gu-gel.

    margarete

  2. Liebe Margarete,

    aber klar dürfen Sie sich einmischen. Denn ich bin wirklich dankbar, dass Sie mir eine Begründung geliefert haben. Endlich weiß ich, warum ich bis heute auf meine klitzekleine Anmerkung keine Reaktion erhalten habe. Das nächste Mal werde ich mich zuvor mit einem Chinesisch-Gelehrten über die Form meiner Anrede ausführlich auseinandersetzen. Nur – und diese Frage bleibt offen: Was passiert, wenn sich hinter der Chinesin in Wirklichkeit eine Koreanerin verbirgt oder – noch schlimmer – eine Taiwanesin?

    Verbeugende Gründe schickt
    Dominik

  3. Beim Herrn Gug-El würde ich eher von einem Araber ausgehen, denn von einem Asiaten ausgehen.
    Frau Ju-Tuub pflegt insgeheim ein Doppelleben als Spionageagentin und Fürsprecherin der Meinungsfreiheit. Gelegentlich tritt sie, aber nur wenn sie vollends unbeobachtet ist, als Zensurorgan auf – pssst!

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